Creative matters
Tag: Creative matters
11 Ergebnisse
Seit die Pandemie vor mehr als zwei Jahren ausgebrochen ist, stieß das Thema Nostalgie auf neues Interesse. In unsicheren Zeiten sehnen sich die Menschen nach Komfort, Vertrautheit und Erlebnisse, die sie aus einfacheren Zeiten kennen. Wir haben bereits darüber geschrieben, wie Nostalgie in der Gestaltung und Verwendung von Schrift beim Branding durchschimmerte. Nostalgie hat aktuell in vielen Bereichen des menschlichen Lebens Hochkonjunktur: in der Mode, bei Konsumgütern und sogar in Hollywood.
Es ist eine traurige Wahrheit, dass der Typografie in den Lehrplänen der Kunsthochschulen nicht immer der Raum zugestanden wird, den sie verdient; das Gleiche gilt für die notwendigen Ressourcen. Es sind die Zeichen der Zeit: eingeschränkte finanzielle Mittel, größere Klassen und weniger Lehrkräfte bedeutet, dass den Kursleiterinnen und -leitern die schwierige Entscheidung zufällt, auf welche Themen sie sich konzentrieren.
Das Konzept der Non-Fungible-Token (NFTs) wurde im Februar 2021 im Netz zum Trend und hat seitdem viel Aufmerksamkeit erregt. Die ersten Befürworter sahen in NFTs eine revolutionäre Möglichkeit, das Eigentum an digitalen Gütern zuzuordnen: ein Wendepunkt in der Art und Weise, wie wir das Internet verstehen und nutzen. Und eine Weiterentwicklung der Bedeutung und des Werts digitaler Kunst. Welches Potenzial haben NFTs nach der wachsenden Verbreitung für die Typografie, als Business und als Kunstform? Was könnten Freundinnen und Freunde der Schrift jetzt tun, um eine Weiche zu stellen, dass NFTs in Zukunft sicher und vorteilhaft für unsere Branche sind? Was ist überhaupt ein NFT?
In den letzten ein bis zwei Jahren hat sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine Rückbesinnung breit gemacht: in Mode und bei Möbel, im Markendesign oder in der Musik, die wir streamen. In den beunruhigenden zwei Jahren, wie es viele von uns empfunden haben, war zu beobachten, dass Werbung und Design ein Gefühl der Geborgenheit schaffen wollten, indem sie das Vertraute neu erfanden.
In einer Zeit, in der wir uns weiter entfernt voneinander fühlen als je zuvor, haben Techniken wie Zoom, FaceTime, Livestreams oder Online-Videospiele die persönliche Begegnung verändert. Vor diesem Hintergrund haben VR und AR einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt.
Juan Villanueva, Typedesigner bei Monotype, wurde vom Print Magazine interviewt, um darzulegen, wie er sich eine neue Normalität nach der Pandemie vorstelle. Bezogen auf seinen beruflichen Alltag, wurde Juan gefragt, wie sich sein „altes Normal“ vom „neuen Normal“ in Bezug auf Kreation und Lebensstil unterscheide.
Im Marketing ist es heute das Gebot der Stunde, dass Unternehmen und Agenturen nachhaltige, umweltfreundliche Prinzipien und Praktiken verfolgen. Immer mehr Verbraucher werfen ein Auge darauf, ob Marken mit ihren Produkten oder Services in Bezug auf die Umwelt verantwortungsvoll handeln. Dabei spielt die visuelle Kommunikation eine entscheidende Rolle, denn Sprache, Design und Schrift können einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Im Kern sind Schriften Geschichtenerzähler. Buchstaben transportieren eine Botschaft, sie sind aber auch selbst Botschafter. Diese Doppelrolle wird besonders deutlich, wenn Menschen mit Plakaten und Spruchbändern auf die Straße gehen.
Wir haben viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, wie sich die Pandemie auf den Prozess der Zusammenarbeit ausgewirkt hat, der die kreative Arbeit in Unternehmen überall antreibt. Hier sind einige Ideen, wohin sich die Dinge entwickeln könnten.
Wenn vor dem Hintergrund der Coronakrise scheinbar jedes Unternehmen der Welt Apps, Online-Dienste oder digitale Produkte auf den Markt bringt, stellt sich für immer mehr Marken die Frage, wie man sich vom zunehmenden digitalen Rauschen abheben kann.
COVID-19 verändert gerade dramatisch unsere Art zu leben und zu arbeiten, jeden Tag aufs Neue. Es gibt ein klares Davor und Danach für diese Krise, wobei das Davor rasch in Vergessenheit gerät und das Danach von Unwägbarkeit gekennzeichnet ist.